Erlangen macht Ernst beim digitalen Unterricht

Die Schulleitung der Realschule am Europakanal in Erlangen macht Ernst mit der Umsetzung des digitalen Unterrichts. Wie kaum eine andere Schule hat sie konsequent die Neuen Medien in den Schulalltag integrieren können und bezeichnet sich nun, mit ein wenig Stolz, als digitale Schule.

Wie wird in der digitalen Schule gelernt?

Es ist mitnichten so, dass die Schüler einfach nur Tablets statt Bücher erhalten und sonst alles beim alten bleibt. Unter der englischen Bezeichnung „Flipped Classroom“ kann man eine Erweiterung der Unterrichtszeit verstehen. War es früher so, dass die Schüler in den Klassen Frontalunterricht erhielten, erweitert sich jetzt die Lernerfahrung auf die Zeiten außerhalb des Unterrichts.

Die Schüler erhalten Zugang zu interaktiven Büchern, Tutorials, Lern-Apps, Videos und vielem mehr. Diese nutzen sie bereits außerhalb der normalen Unterrichtszeit, um sich in die jeweiligen Thematiken einzuarbeiten. In der Zeit, die die Schüler dann mit dem Lehrer verbringen, können etwaige Fragen geklärt werden oder, im Falle des Chemie- oder Physikunterrichts, mehr Versuche durchgeführt werden.

Gesteigerte Eigenverantwortung

Dadurch, dass die Schüler sich eigenständig in die Themen einarbeiten müssen, erlernen sie selbständiges Arbeiten. Sie lernen, sich ihre Zeit einzuteilen und haben die Möglichkeit, ihr eigenes Lerntempo herauszufinden. Jeder Mensch ist schließlich verschieden und nimmt Informationen auf andere Art und Weise auf, darauf konnten die Lehrer in der Vergangenheit nicht eingehen. Dank der Digitalisierung kommen die Schüler in den Genuss, viel mehr Wissen aufzunehmen.

Damit dies gelingt, haben an der Realschule in Erlangen bereits acht der 32 Klassen eigene iPads und die anderen nutzen zurzeit noch Leihgeräte, mehr soll angeschafft werden. Die Geräte sind sehr teuer und müssen entsprechend geschützt werden, dies gelingt dank der Schutzhüllen von Holdit ganz hervorragend. Bei Holdit lassen sich zu den unterschiedlichsten Geräten die passenden Schutzhüllen erwerben. Diese sind nicht nur unglaublich robust, sondern sehen auch noch unfassbar schick aus. Aufgrund der schicken Holdit Schutzhüllen fällt es den Schülern leicht, die kostbaren Geräte in einem guten Zustand zu bewahren.

Die Eltern sind viel stärker mit eingebunden

In der Vergangenheit boten nur die Elternsprechtage eine Möglichkeit, sich über den Stand der Dinge zu informieren. Doch nun erhalten die Eltern Einsicht in all das, was an der Schule passiert. Sie können mitverfolgen, was in den Unterrichtsstunden vermittelt worden ist und auf den digitalen Lerninhalten erkennen sie ebenfalls sofort, um was es geht. Sollte ein Schüler Probleme mit einer bestimmten Thematik haben, so fällt dies inzwischen viel schneller auf als vorher und dementsprechend können die Eltern dem entgegenwirken.

Fast alle Eltern zeigen sich begeistert und unterstützen Schüler und Schule auf ihrem Weg, indem sie ihre Sprösslinge mit eigenen iPads ausstatten, inklusive einer modischen Holdit Schutzhülle. Das erleichtert die Schule ungemein und hilft dabei, die Umstellung erfolgreich zu meistern, denn es ist noch viel zu tun.

Die Tafeln sind fast alle digitalisiert

An der Realschule in Erlangen sind mittlerweile fast alle Tafeln digitalisiert und die klassische Kreidetafel ist ins Archiv gewandert. Dies ist ebenfalls mit einem enormen finanziellen Aufwand verbunden und demgemäß ist es eine große Hilfe, wenn Eltern ihre iPads selbst kaufen. Doch ist dies kein Muss, aber es beschleunigt und vereinfacht die Umstellung.

Die Lerninhalte, die der Lehrer auf der digitalen Tafel festhält, können die Schüler dann später auf ihrem iPad nochmals aufarbeiten. Kein Wissen geht verloren und oftmals ist es so, dass man erst etwas wirklich versteht, wenn man es ein zweites Mal durchgeht.

Die Erfolge sind so groß, dass der Weg hin zur digitalen Schule kaum mehr infrage gestellt wird.

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